„Schnippelpraktikum“ kann in die Pathologie führen
21.01.10
Bückeburg (wk). Mit einem Informationstag haben die Schulen Dr. Kurt Blindow ihr im Palais angebotenes Bildungsprogramm vorgestellt.
Mit der Resonanz von rund 80 Besuchern zeigte sich Melanie Rautenberg, Verwaltungsmitarbeiterin
des Unternehmens, mehr als zufrieden: Das Interesse sei „wirklich super“ gewesen, wobei alle Fachbereiche stark frequentiert worden seien.
Allen voran die naturwissenschaftlichen Ausbildungen zum Biologisch-technischen Assistenten (BTA), Chemisch-technischen Assistenten (CTA) und Pharmazeutisch- technischen Assistenten (PTA). Zum Angebot selbst würden zudem die Ausbildung zum Technischen Assistenten für Informatik (ITA) und der Erwerb der Fachhochschulreife als zusätzliches Ergebnis einer der genannten Berufsausbildungen gehören.
Einen tieferen Einblick in den Schulalltag konnten die Interessenten erhalten, indem sie Unterrichtsstunden der jeweiligen Fachrichtungen beiwohnten – so etwa ein „Schnippelpraktikum“ der BTA- Schüler: Unter anderem schnitten diese winzige Teile aus Tannennadeln und Blättern von Zimmerpflanzen heraus, um diese Proben dann mit speziellen Lösungen einzufärben und unter dem Mikroskop zu betrachten. Außerdem erstellten die „Muster“- Schüler detailgetreue Bleistiftzeichnungen von den Proben und verarbeiteten diese schließlich zu dauerhaften Präparaten. Derlei Arbeiten im Labor seien spannend und abwechslungsreich, lobte die BTA- Absolventin Julia Schwarze den von ihr gewählten Berufszweig. Zudem schätzte sie die späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt als sehr gut ein.
Der Informationstag sei „auf jeden Fall interessant“, befand der aus Lemgo angereiste Christopher John. Da die von ihm favorisierte Ausbildung zum Medizinisch- technischen Assistenten (MTA) bei den Schulen Dr. Kurt Blindow jedoch nicht angeboten wird, machte er sich über Alternativen schlau.
BTA- Fachbereichsleiterin Astrid Rebischke schlug ihm deshalb eine BTA- Ausbildung vor, da auch diese eine spätere Berufstätigkeit in der von John anvisierten „Pathologie“ ermöglichen würde.
Quelle: Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung vom 20.1.2010

